Um eine sichere Verbindung zwischen zwei Standorten zu realisieren, verwendet man oftmals ein Virtual Privat Network (VPN). OpenVPN ist ein freies VPN, welches für Server und Client dafür prima verwendet werden kann.
Um OpenVPN ohne ds-mod auf die FritzBox zu bekommen, bedient man sich des Nachladens von Dateien, welches auf dieser Webseite unter Tricks beschrieben wird.
Zunächst lädt man hier angefügtes Paket herunter, entpackt es und schiebt es auf seinen Webspace um die Datei per wget auf die FritzBox zu holen. (Auf diesem Wege braucht man kein TFTP und Nachladen muss man die Datei später sowieso). Also auf die FritzBox per Telnet oder SSH einloggen, ins Verzeichnis /var/tmp/ wechseln, in folgendem Commando domain.de und Verzeichnis anpassen und los gehts...die Datei wird auf die Box übertragen.
Jetzt die Datei openvpn ausführbar machen.
Nun erzeugt man erstmal einen static.key, welcher auf Server und Client identisch sein muss.
Jetzt werden die config-files für Server und Client erstellt.
Datei sind folgende Zeilen anzupassen:
remote client.dyndns.org
DynDns des Clients
ifconfig 192.168.200.1 192.168.200.2
VPN Interface Server-IP / Client-IP
route 192.168.178.0 255.255.255.0
Route für Client-Netz
Die server.conf muss also im Verzeichnis /var/tmp/ der Server-FritzBox stehen und die client.conf im gleichen Verzeichnis der Client-FritzBox. Ggf. muss man auf Server Seite noch folgendes ergänzen. (z.B. wenn sich der Tunnel aufbaut, aber man nicht pingen kann)
Jetzt muss noch der UDP Port 1194 unter den Portfreigaben auf der FritzBox freigeschaltet werden. Sollte dies das Webinterface verweigern, dann bitte unter Tricks > Portfreigaben nachlesen wie man dies umgeht.
Zuletzt startet man das OpenVPN auf beiden FritzBoxen mit folgendem Commando, wobei entsprechend server.conf oder client.conf verwendet werden muss.
Die beiden FritzBoxen sollten sich jetzt verbinden und die gegenseitigen Interfaces (hier 192.168.200.1 und 192.168.200.2) sollten sich gegenseitig anpingen können.
Am Besten kann man dies prüfen, indem man zunächst den Schalter --daemon weglässt.
Damit die ganze Konfiguration nach einem Neustart der FritzBox nicht verloren geht, muss man alles in der debug.cfg versenken. Folgender Code muss dazu entsprechend angepasst werden.
Möchte man eine weiteres VPN errichten, muss man o.g. fast identisch wiederholen, dabei jedoch einen anderen Port z.B. 1195 und andere Interfaces z.B. 10.0.0.1 und 10.0.0.2 verwenden.
Mit folgendem Commando kann man sehen, ob die daemons auf der FritzBox laufen.